FamilyLight ist von Anfang an eine Anlaufstelle für Mamas, Papas und Babys, die Begegnung und Gemeinschaft ermöglicht.
FamilyLight
Lieben – Lachen – Leuchten
Angesprochen sind alle Formen von Familie wie Gleichgeschlechtliche, Omas und Alleinstehende. Bei „light“ geht es auch darum, es den Familien leichter zu machen, hell und freundlich. Geschulte Familienbegleiterinnen wenden sich an Eltern von Neugeborenen, von denen mindestens ein Teil evangelisch ist. Sie kündigen ihren Besuch mit einem Brief an, gratulieren zur Geburt und bringen mit einem Lächeln ein Geschenk mit. Es sind die hübsch gemusterten, ökologischen Fairtrade-Stoffwindeln, das „kleine Willkommen“ der badischen Landeskirche. Außerdem laden sie in ihre Krabbelgruppen ein, die sie im Rahmen von FamilyLight anbieten. Es stellt sich schnell heraus, wer gerne mehr Kontakt hätte. Darauf gehen die Begleiterinnen ein.
Bei FamiliyLight geht es um ein Mitgliederorientierungs- und ein Beziehungsmodell bzw. Netzwerk, das bei den Jüngsten ansetzt. Eltern werden unterstützt, ihre Fragen ernst genommen, z. B.: „Wie kriege ich Gott ins Kinderzimmer?“. Oder es werden kompetente Ansprechpartner vermittelt. FamilyLight ist ein Mittel gegen Resignation, eine verbindliche Perspektive für unsere Kirchengemeinde Offenburg und der Auftakt zu einem neuen, bunten, lebendigen Gemeindeleben, das einfach Spaß macht – ein Kontrastprogramm zu den Abbrüchen in der Kirche.
Bei FamiliyLight geht es um ein Mitgliederorientierungs- und ein Beziehungsmodell bzw. Netzwerk, das bei den Jüngsten ansetzt. Eltern werden unterstützt, ihre Fragen ernst genommen, z. B.: „Wie kriege ich Gott ins Kinderzimmer?“. Oder es werden kompetente Ansprechpartner vermittelt. FamilyLight ist ein Mittel gegen Resignation, eine verbindliche Perspektive für unsere Kirchengemeinde Offenburg und der Auftakt zu einem neuen, bunten, lebendigen Gemeindeleben, das einfach Spaß macht – ein Kontrastprogramm zu den Abbrüchen in der Kirche.
Den Grundstock für FamilyLight hat unser Dekan Oliver Wehrstein gelegt. Er brachte diese erfolgreiche Initiative aus seiner alten Gemeinde Herbolzheim mit. Seine Idee, als Kirche Familien von der Geburt ihrer Kinder an zu begleiten, setzte dort vor allem seine Frau, Stefanie Wehrstein, tatkräftig um. Sie entwickelte den Ansatz bis zum Grundschulalter weiter. Die Aktion lag und liegt beiden am Herzen, weil fast drei Viertel der Eltern ihrem Nachwuchs keine religiöse Bildung mehr angedeihen lassen und die Kinder kaum einen religiösen Bezug haben. Für den Dekan „eine Vollkatastrophe“. „Dagegen müsssen wir etwas tun.“ Von 25 Gemeinden in der Ortenau-Nord machen 23 bei FamilyLight mit. Und ab September ist auch die Kirchengemeinde Offenburg mit dabei. Diakonin Stefanie Wehrstein wird als Familiencoach das zunächst auf fünf Jahre angelegte Projekt leiten. Dazu braucht es Familienbegleiterinnen, deren Stundenkontingent zwischen vier bis acht Stunden wöchentlich beträgt (ehrenamtlich oder TVÖD 7). Sie bekommen einen Praxisleitfaden, Materialien für die Krabbelgruppe und ein individuelles Coaching für die Besuche. Die Krabbelgruppen, die die Familienbegleiterin beim ersten Besuch anbietet, haben einen festen Rahmen. Sie heißen im ganzen Kirchenbezirk gleich: „Glühwürmchen“, passend zum „Light“.



